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Mit den Kreuzfahrern reisten christliche Mönche zu den Heiligen Stätten. Ihre lange Reise führte auch durch Griechenland. Dort lehrten sie auch ihre Kunst der Destillation. Bis dahin verbanden die Griechen Alkohol vor allem mit Wein.
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Nun begann man, den Wein stärker zu machen: Er wurde in Keramikgefäßen erhitzt und der entstehende Dampf als Flüssigkeit wieder aufgefangen. Gleichzeitig übernahmen die Griechen von den Ägyptern eine Methode zur Herstellung eines bierartigen Getränks.
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Vom Uso zum Ouzo
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So kam das griechische Nationalgetränk zu seinem Namen: Seit jeher ist das Anisgewürz ein Exportschlager. In Italien wurde es im Überfluss angebaut aber nicht für die Destillation verwendet. Deshalb verkaufte man den Anis kurzerhand und das Gourmetland Frankreich wurde mit der besten Qualität beliefert
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Die Ausfuhr nach Marseille erfolgte in Kisten mit der Aufschrift „Anis uso per Marsilia“ – „Anis für Gebrauch in Marseille“. Diese Aufschrift wurde zum geflügelten Wort für hochwertigen Anis. Schließlich wurde das Wort „uso“ auch verwendet, wenn man über einen Ouzo von höchster Qualität sprach.
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Ein echtes Erfolgsrezept
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Ouzo, wie man ihn heute kennt und schätzt, entstand vermutlich zwischen 1890 und 1910. Schrittweise verbesserten die Brenner ihre Produktionsmethoden. Sie reduzierten den Alkoholgehalt auf ungefähr die Hälfte, fügten Anis hinzu und destillierten erneut. Schließlich entstand der glasklare Ouzo, der die europäische Trinkkultur so nachhaltig bereicherte. Im Laufe der Zeit reicherten einige Destillerien das Anisgetränk mit weiteren Aromen an.
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Ihr Ouzo gelang somit noch feiner und komplexer. Kräuter, Samen und Gewürze wie Muskat, Koriander, Engelwurz, Sternanis, Zimt, Nelke und Zedratzitrone waren es, die dem Ouzo seinen großen Charakter verliehen. Jede Destille hütete sorgsam ihr Ouzo-Rezept und auch die Familie Kaloyiannis entwickelte ihre eigene Rezeptur, nach der auch heute noch OUZO 12 hergestellt wird.
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