Tipps und Tricks

Empfohlen von Andreas Bräuer, Chef der 1. Deutschen Grill- und BBQ-Schule Erfurt 


1. Steh-Party:
Gegessen wird ganz unkompliziert im Stehen, denn da friert man weniger. Frostbeulen sichern sich einen Platz am Grill.

 

2. Die Kohle muss stimmen:
Für das kurze Wintergrillvergnügen reicht Holzkohle vollkommen aus. Sie ist nach bereits ca. 20 Minuten nutzbar, brennt aber nach rund 45 Minuten ab. Wer eine richtige Party am Schnee-Rost plant, sollte Holzkohlebriketts verwenden. Denn sie geben bis zu drei Stunden Hitze ab und sorgen auch nach dem Essen für warme Finger.

 

3. Location mit Rückendeckung:
Einer der wichtigsten Punkte stellt die Wahl der Location dar: Sie sollte windstill sein und bei Bedarf eine Rückzugsmöglichkeit bieten. Ideal sind beispielsweise windgeschützte Terrassen und Balkone.

 

4. Ice, Ice Baby:
Für noch mehr Winter-Zauber sorgt eine Eisbar. Dafür schichten Gastgeber einfach am Vortag Schnee auf und formen ihn nach den eigenen Ansprüchen aus. Mit Wasser übergossen und fest gefroren behält die Bar ihre Form.

 

5. Es werde Licht...:
Da es in der kalten Jahreszeit früh dunkel wird, brauchen Grill-Parties jetzt viel Licht. Am besten funktionieren Fackeln, Sturmlichter und Schwedenfeuer, die stimmungsvolles Licht mit Wärmestrahlung bieten.

 

6. Oh Tannenbaum:
Für noch mehr Stimmung sorgen zweckentfremdete Christbaum-Lichterketten, mit denen Bäume, Büsche, Sichtschutz und Markisen dekoriert werden können.

 

7. Souflaki-Spieße statt Fleisch am Stück:
Fleisch und Salate kühlen bei frostigen Temperaturen schnell aus. Besser: Spieße mit mundgerechten, kurz gebratenen Stücken direkt vom Grill servieren.

 

8. Kein Spießrutenlauf:
Für eine kulinarische Überraschung sorgen exotische Spieß-Kreationen. Alle Fleischarten, aber auch fester Fisch, Obst und Gemüse sind erlaubt. Wichtig: Die Zutaten sollten in gleichmäßige, 1 cm dicke Stücke geschnitten sein. Für noch mehr Aroma können sie mit Grillsauce mariniert serviert werden.

 

9. Wasserbad für Spieße:
Damit Holzspießchen nicht verbrennen, mindestens eine Stunde vor der Verwendung in lauwarmem Wasser ziehen lassen.

 

10. Marinade mit Winter-Flair:
Statt Knoblauch & Co. verträgt die Fleisch-Marinade beim Schnee-Grillen auch winterliche Gewürze. Unser Tipp: Marinade im Greek Style mit Ouzo 12. Die griechische Anis-Spezialität aus dem Fass Nr. 12 passt perfekt in die kalte Jahreszeit, denn sie enthält unter anderem Winter-Gewürze wie Zimt, Koriander, Sternanis und Kardamon.

 

11. Kühlbox gegen Frostbeulen:
Eine Kühlbox hält das Fleisch auf Zimmertemperatur und sorgt dafür, dass es nicht gefriert.

 

12. Grill-Gemüse statt Salat:
Der Sommer-Klassiker wird im Winter eher zur Eis-Variation. Die bessere Alternative: Gemüse und Kartoffelscheiben vom Rost.

 

13. Baguette am Stiel:
Auch zu kaltes Brot ist kein Genuss mehr. Versierte Winter-Griller backen ihr Brot frisch auf einem Stein oder servieren den Kindheits-Klassiker, Stockbrot.

 

14. Der Apfel fällt nicht weit vom Rost:
Als Finale eignet sich ein Bratapfel vom Grill. Dafür sollte ein fester Apfel ausgehöhlt, mit Nüssen, Honig, Ei und Rosinen gefüllt und in Alufolie auf den Grill gegeben werden. Tipp: Je kleiner der Apfel, desto besser ist er im Stehen essbar.

 

15. Shots von der Eisbar:
Einfach Shotgläser in den Schnee  stecken und OUZO 12 direkt aus gefrosteten Gläsern servieren.

 

16. Welcome-Drink im Eis-Look: der Ouzo 12 Schneeball.
Wer bei seinen Gästen punkten will, serviert als Auftakt den Ouzo 12 Schneeball Drink, der nicht nur so aussieht, wie er heißt, sondern durch seine feine Kräuter- und Gewürznote nach Winter pur schmeckt.

 


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